BÜHNE-Programme

Nächste Aufführung:

01.11.2026 Premiere „Innere Gärten“ Mittelsächsisches Theater Freiberg 

21.12.2026 Born im Niemandsland 

17.04.27 Born im Niemandsland Leipzig Kallenbach

17.05.27 Gille singt Rilke  „Innere Gärten“  (Horns Erben Leipzig )

Die Aufführung widmet sich nicht allein dem Tod, sondern vielmehr jener Wandlungskraft, die Rilkes Werk durchzieht: Reifung und Neubeginn. Ausgehend vom Todesjahr 2026 von Rainer Maria Rilke, entfaltet das Stück einen gegenwärtigen Zugang
zu seinen Texten und fragt, was sie heutigen Menschen noch zu sagen vermögen. Mayjia Gille beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Rilkes Werk. Bereits seit 2012 führte sie das reine Rilke-

Programm „Wahre Liebe“ auf und ist zudem selbst in der Rilke-Gesellschaft tätig. Neue künstlerische Inspirationen für
„Innere Gärten“ entstanden durch persönliche Rechercheaufenthalte an realen Lebens- und Wirkungsorten Rilkes. Diese Begegnung floss unmittelbar in die musikalische und
dramaturgische Gestaltung des Stückes ein.
Die Aufführung verbindet Lesung, Musik und szenische Verdichtung. Die vertonten Texte Rilkes öffnen emotionale Räume zwischen Melancholie, Hoffnung und spiritueller Suche- ein atmosphärisches Gesamterlebnis zwischen
Konzert, Theater und poetischer Reflexion.

Aufführungsdauer

ca. 75 Minuten zzgl. Pause

Mitwirkende-Mayjia Gille & Timm Völker


"BORN IM NIEMANDSLAND"- SZENISCH MUSIKALISCHE LESUNG:
„Born im Niemandsland“ szenisch- musikalische Lesung
Basierend auf dem Roman „Landgang“ von Mayjia Gille
Die Inszenierung verbindet zwei zentrale Ebenen: die
geschichtliche Realität der deutsch-deutschen
Umbruchszeit und die innere Entwicklung einer
Jugendlichen auf dem Weg zu einer eigenen Identität.
Im Mittelpunkt steht die Figur Magdalena, die gemeinsam
mit ihrer Mutter ihre Heimat verlässt und sich auf eine
Reise zwischen Ost und West begibt. Der Zug wird dabei
zum Übergangsraum – zu einem „Niemandsland“ zwischen
politischen Systemen, Erinnerungen und
Zukunftsentwürfen.Parallel dazu entfaltet sich ein innerer Prozess, der über den
konkreten historischen Kontext hinausweist: Magdalena
befindet sich in einer Lebensphase, in der Fragen nach
Herkunft, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung
unausweichlich werden.
Der Titel „Born“ verweist sowohl auf „Geburt“ als auch auf
„Quelle“ und beschreibt damit präzise die Verschränkung
von äußerem Umbruch und innerer Neuorientierung.
In der Inszenierung verbindet Mayjia Gille Schauspiel mit
musikalischen Elementen, begleitet von Timm Völker.
Popmusik aus Ost und West der späten 1980er und frühen
1990er Jahre fungiert als atmosphärisches Bindeglied und
verankert die Erzählung sowohl historisch als auch
emotional.
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